Martin Ellrodt und Georg Brinkmann präsentieren:

Was soll ich noch lange Geschichten erzählen?

Auftrittstermine
.....fragt der Erzählende nach einer halben Stunde und hat nicht vor, so schnell aufzuhören. Jiddische Geschichten, von Autoren wie Sholem Alechem, André Kaminski, Isaac Bashevis Singer, die zahlreichen Legenden der Chassiden - einst eine blühende Literatur und Theaterkultur, lebt in ihnen die untergegangene Welt des Schtetl fort, pulsiert in ihnen der Witz, die Weisheit und hintergründige Schläue, die Klage und die Lebenskraft eines ganzen Volkes.
Nicht minder ist die Klezmermusik ein Kernstück der osteuropäischen Volksmusik. Sie ist instrumentaler Gesang, innig, wild und voller Leidenschaft. Der Klezmer, der jüdische Wandermusikant, der umherziehend auf den weltlichen und religiösen Festen des jüdischen Schtetl aufspielte, durfte auf keiner Hochzeit fehlen und sorgte oft tagelang für wilden Tanz, ausgelassene Stimmung und melancholische Besinnung.
Gerade die Gratwanderung zwischen Freude und Trauer, zwischen Verzweiflung und Witz können die Geschichten und die Musik des Judentums ergreifend nahebringen.
Der Nürnberger Erzähler Martin Ellrodt und Huljet-Klarinettist Georg Brinkmann verbinden auf lebendige Weise diese Traditionen. Der Gesang der Geschichten, die Beredtheit der Klezmermusik und spontane Improvisation ergänzen und bereichern sich auf ungewohnte und doch natürliche Art.
Geschichten und Klezmermusik, Erzählen und Spielen - ein Abend, der diese beiden Traditionen verbindet, verwebt und einswerden läßt.
 
Dauer: 100 Minuten einschließlich Pause

Wird derzeit nicht zur Aufführung gebracht!

 
Literaturprogramm




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